Mission und Vision der Elsa-Stiftung

Die Förderung von Teilhabe und Inklusion in der Gesellschaft, das ist die Vision, die hinter der Gründung der Elsa-Stiftung für Diakonie und Teilhabe steckt. Mit ihrer Hilfe sollen künftig die verschiedenen Tätigkeitsfelder der Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) nachhaltig unterstützt werden. Dies wird vielen Menschen zugutekommen, denn die NRD ist mit ihren Angeboten sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene und Senior*innen mit ganz unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen da. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf modernen und passgenauen Wohnangeboten sowie sinnstiftenden Arbeits- und Bildungsangeboten.

Wer ist die Namensgeberin?

Wir erinnern mit dem Namen der Stiftung an das tragische Schicksal von Elsa Eislöffel - einer jungen Frau, die 1933 nach Nieder-Ramstadt kam und 1941 von den Nationalsozialisten in Hadamar ermordet wurde. Da war sie 16 Jahre alt. Elsa stammte aus Offenbach und wurde gehörlos und mit einer Lähmung geboren. Sie fiel dem Massenmord an Menschen, die die Nazis als „unwertes Leben“ bezeichneten, zum Opfer.

Mit dem Namen sagen wir: Die Stiftung ist dafür da, dass Menschen wie Elsa all die Möglichkeiten erhalten, die Elsa selbst vorenthalten wurden. Das gilt für Menschen mit und ohne Behinderung, für alte und junge. Wir wollen damit auch einen Beitrag zur Erinnerungskultur leisten.

Vor allem aber geht es um „Diakonie und Teilhabe“, also um das christliche Menschenbild, die Würde aller Menschen und ihr Recht auf Freude, Selbstwirksamkeit, Zuwendung, sinnvolles Miteinander und Teilhabe an der Gesellschaft. Diese Ziele stehen in der gesamten NRD im Vordergrund.

Das Foto zeigt Elsa Eislöffel
Elsa Eislöffel